Fahrzeuge für den Transport von Papierrollen

Papier, auf das Zeitungen und Zeitschriften gedruckt werden oder das als Rohstoff in der Kartonindustrie verwendet wird, wird auf großen, schweren Rollen geliefert. Der lose Transport schwerer und großer Papierrollen ist gesetzlich verboten, da bei einer Vollbremsung lebensgefährliche Situationen entstehen könnten. Daher spielen beim Transport von Papierrollen Schutz und Sicherheit der Ladung eine entscheidende Rolle.

Van Eck hat in den vergangenen Jahren verschiedene Fahrzeuge für den Transport von Papierrollen entwickelt. So entstand bei Van Eck 2004 ein Sattelanhänger für den Transport von Papierrollen mit einer Höhe von 3.300 mm und einem Gewicht von 5.000 kg pro Rolle. Für den Pendelverkehr beim Transport von Papierrollen, bei dem täglich mehrere Male be- und entladen werden muss, hat Van Eck ein Fahrzeug mit einem vollautomatischen Be- und Entladesystem einschließlich eines Befestigungssystems ohne Spanngurte entwickelt.

Ecksklusive: Transport von Papierrollen mit einer Höhe von 3.300 mm
Für einen Fabrikanten von Kartonverpackungen in Deutschland und seine Spediteure hat Van Eck einen Auflieger für den Transport von 6 Papierrollen mit einem Gewicht von jeweils 4.200 kg mit einem Durchmesser von 1.450 mm und einer Höhe von 3.300 mm entwickelt. Das Fahrzeug kann auch für den Transport von 5 Papierrollen mit einem Gewicht von jeweils 5.000 kg verwendet werden. Die Außenhöhe des Fahrzeugs bleibt dabei innerhalb der gesetzlich zulässigen Maße von 4.000 mm.

Innovative Bodenkonstruktion
Das Fahrzeug basiert auf dem Chassis eines Schwanenhalsaufliegers. Die 5 oder 6 Papierrollen werden im Auflieger stehend transportiert. Die Gefahr, dass die Rollen umkippen oder in Bewegung geraten, hat Van Eck mit Hilfe eines innovativen Systems in der Ladefläche vollkommen beseitigt. Die Ladefläche hinter dem Schwanenhals ist in der Mitte über eine Länge von 8.800 mm und eine Breite von 1.600 mm als spezielle „Tiefbett-Konstruktion“ gestaltet, wodurch eine Innenhöhe von 3.300 mm entsteht und hinter dem Schwanenhals 5 Papierrollen in senkrechter Stellung transportiert werden können. Auf der Ladefläche sind Ladung befestigungsaugen installiert, die auf die durch die Ladung entstehende Belastung ausgelegt sind. So können die Papierrollen mit Spanngurten und 2 Ladung befestigungsaugen pro Seite befestigt werden. Die Ladung wird durch diese Bodenkonstruktion gesichert, so dass die Verkehrssicherheit auf dem Transport gewährleistet ist. Auf dem Schwanenhals selbst kann eine Papierrolle mit einer Höhe von 3.300 mm, die auf einer speziellen Rollenauflage befestigt wird, liegend transportiert werden.

In die Ladefläche sind hochklappbare Aluminium-Bodenelemente eingelassen, mit deren Hilfe die „Tiefbett-Konstruktion“ in der Ladefläche komplett nivelliert werden kann. So entsteht im Innern des Fahrzeugs eine Ladehöhe von 3.200 mm und kann das Fahrzeug mit der ebenen Ladefläche auch für den Transport anderer Frachten eingesetzt werden. Dabei kann die ebene Ladefläche hinter dem Schwanenhals auch mit einem Gabelstapler befahren werden.

Schnelles und sicheres Be- und Entladen
Das Fahrzeug ist mit einem Schiebeplanenaufbau, für den eine starke Bisonplane verwendet wird, und Diebstahlschutz ausgestattet. Stirnwand und Dach können mit Hilfe von drei Gasfedersätzen an der Vorder- und Seitenwand um 40 cm angehoben werden, was das Be- und Entladen beschleunigt und ein schnelles und schadensicheres Handling von 3.000 mm hohen Frachtgütern gewährleistet. Die 3.300 mm hohen Papierrollen werden über die Seiten geladen und gelöscht. Mit offener Plane und angehobenem Dach steht eine seitliche Durchladehöhe von 3.340 mm zur Verfügung. Dadurch erhält der Frachtführer beim Be- und Entladen optimale Zugänglichkeit und kann er seinen Kunden schnelle Dienste mit minimaler Gefahr von Beschädigungen bieten.

Eckstra starkes und langlebiges Chassis
Ein Fahrzeug für den Transport von Papierrollen muss viel verkraften können: eine hohe Punktlast beim Einsatz von Gabelstaplern sowie die schweren Gewichte der Rollen. Wegen dieses hohen Gesamtgewichts der Ladung wurde für dieses Fahrzeug ein Leichtbau-Chassis gewählt, wobei die schwere Belastung durch die Papierrollen besonders berücksichtigt wurde. Daneben wurde bei der Entwicklung auch auf eine gute Gewichtsverteilung auf die Achsen und auf den Aufliegedruck auf die Zugmaschine geachtet. Die zulässigen Sattel- und Achslasten werden nicht überschritten.

Wegen der extremen Innenhöhe der Karosserien haben die Fahrzeuge eine geringere Bodenfreiheit als ein Standardfahrzeug und liegen daher tiefer auf der Straße. Um eine schnellere Rostbildung zu verhindern, wird das Chassis auf spezielle Weise konserviert. Es wird gesandstrahlt, mit einer Zink-Aluminium-Beschichtung versehen und abschießend mit einem Zwei-Komponenten-Lack im gewünschten Farbton lackiert. Außerdem kann man das Chassis auch vollbadverzinken lassen. Mit beiden Verfahren wird die Lebensdauer des Fahrzeugs verlängert, so dass der Transportunternehmer das Fahrzeug länger auf der Straße einsetzen und dadurch seine Betriebskosten senken kann.

Ecksclusive Sattelanhänger für den Papiertransport ohne Spanngurte
Weil das Laden und Löschen der großen, schweren Papierrollen und vor allem die sichere Befestigung der Ladung mit Spanngurten eine zeitaufwendige Arbeit ist, wurde Van Eck 2004 von einem Kunden beauftragt, eine Lösung zu konzipieren, mit der sich die Lade- und Löschzeiten großer Papierrollen stark verkürzen lassen. Van Eck entwickelte ein Fahrzeug mit Schiebeplanenaufbau und einem automatischen Be- und Entladesystem, bei dem keine Spanngurte benötigt werden. Dieses Sicherungssystem wurde vom Deutschen Kraftfahrzeug-Überwachungs-Verein (DEKRA) umfassend getestet und anschließend zugelassen.

Automatisches Be- und Entladesystem
Bei mehreren Be- und Entladezyklen pro Tag lässt sich mit einem automatischen Be- und Entladesystem viel Zeit gewinnen. Van Eck hat auf der Ladefläche des Fahrzeugs ein automatisches Transportband installiert, das mit dem stationären Be- und Entladesystem an der Ladekante sowie mit der Rampe verbunden werden kann. Mit Hilfe dieses Transportbands lassen sich die Rollen in weniger als 3 Minuten be- und entladen. Dabei kann bei diesem System auf einen Gabelstapler verzichtet werden, wodurch die Häufigkeit von Beschädigungen der Papierrollen und der Umfang von Papierabfällen beträchtlich reduziert werden.

Zugelassene Ladungssicherung ohne Spanngurte
Das Transportband ist mit einer rutschfesten Beschichtung versehen, so dass die Papierrollen auf dem Transport nicht ins Rutschen geraten können. Im Dach sind spezielle Führungsprofile installiert, an denen die Rollen befestigt werden können, so dass zur Sicherung der Ladung keine Spanngurte benötigt werden. Außerdem wird damit das Umkippen der Rollen bei einer Vollbremsung verhindert. Da keine Spanngurte angebracht werden müssen, lässt sich pro Fahrt eine Zeiteinsparung von gut 30 Minuten erzielen. Hinzu kommt ein weiterer Vorteil: Da die Rollen unverpackt (weniger Abfall) transportiert werden, kann es schnell zu Beschädigungen kommen. So werden sie bei der Verwendung von Spanngurten oft durch die extreme Spannung der Gurte beschädigt. Mit diesem System wird die Zahl der Beschädigungen der Ladung stark verringert.

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